Steffen Weinhold spielt seit 2012 für die SG Flensburg-Handewitt © imago

Der THW und Flensburg folgen dem HSV und den Löwen ins Champions-League-Achtelfinale. Kiel hat keine Mühe, Weinhold erlöst die SG.

Kiel/Aalborg - Der deutsche Meister THW Kiel und Bundesliga-Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt sind Titelverteidiger HSV Hamburg sowie den Rhein-Neckar Löwen ins Achtelfinale der Champions League gefolgt.

Das Kieler Team von Trainer Alfred Gislason gewann am 7. Spieltag gegen den polnischen Vertreter Wisla Plock souverän mit 34:25 (16:11) und ist als Spitzenreiter der Gruppe B ebenso wie die SG in der Gruppe D nicht mehr von einem der ersten vier Plätze zu verdrängen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Flensburg-Handewitt machte durch ein 27:26 (14:13) beim dänischen Meister Aalborg Handball alles klar.

Müheloser Sieg für Kiel

Die Kieler ließen über die gesamten 60 Minuten nichts anbrennen und verbuchten mühelos ihren sechsten Sieg in der Vorrunde. Bester Werfer der Norddeutschen vor 8.600 Zuschauern war der Isländer Aron Palmarsson mit neun Treffern.

Flensburg-Handewitt rückte durch den Sieg beim direkten Verfolger Aalborg bis auf einen Punkt an Gruppen-Spitzenreiter Hamburg heran.

Dabei hatte die SG einen schlechten Start erwischt und musste schnell einem Vier-Tore-Rückstand hinterlaufen. Doch der deutsche Vizemeister kam stark zurück, zur Halbzeit lag er bereits in Front.

Weinhold erlöst Flensburg

Trotz langer Führung nach dem Seitenwechsel entwickelte sich zum Ende hin ein Krimi - Flensburg behielt durch einen Treffer von Steffen Weinhold 40 Sekunden vor dem Schlusspfiff die Oberhand.

Beste SG-Werfer waren Holger Glandorf und Thomas Mogensen (je 7).

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