Alfred Gislason war vor seiner Zeit in Kiel Trainer des VfL Gummersbach © getty

Vier Tage nach der Pleite in Celjes Hexenkessel hat der THW die Chance zur Revanche - dem Gegner fehlt die Trumpfkarte.

Von Annette Bachert

München - Nur vier Tage musste der THW Kiel auf seine Chance zur Revanche in der Champions League warten:

Nach der "verdienten" 28:31-Pleite am Samstag bei RK Celje, wie sie THW-Coach Alfred Gislason nach Schlusspfiff bezeichnete, haben die "Zebras" nun bereits die Möglichkeit diese Niederlage wieder vergessen zu machen.

Der große Vorteil des Deutschen Meisters: Diesmal spielen die Kieler in der heimischen Arena, und zwar vor ausschließlich eigenen Fans.

Denn die Slowenen werden ohne Anhang anreisen. Und eben dieser ermöglichte Celje nach eigener Aussage erst den Erfolg über Kiel.

Denn die rund 4.500 slowenischen Fans hatten in der nicht ausverkauften Arena mit unzähligen Sirenen und Tröten ein Höllenspektakel veranstaltet.

Gislason fordert Steigerung

"Unsere Fans haben uns geholfen, diese große Sensation zu schaffen", bedankte sich Kreisläufer Alem Toskic nach dem überraschenden Sieg bei den Zuschauern.

Doch auf die Unterstützung der Fans will sich Gislason nicht verlassen. Stattdessen forderte der Isländer eine Steigerung von allen Spielern, um den Abstand auf Tabellenführer MKB Veszprem nicht größer werden zu lassen.

Mit 10:0 Punkten führt der ungarische Meister derzeit die Gruppe B an. Auf Platz zwei folgen die Fördestädter mit 6:4 Zählern vor dem Trio Atletico Madrid, Celje und IK Sävehof mit je 4:6 Punkten (DATENCENTER: Champions League).

"Den Gruppensieg schreiben wir aber noch nicht ab. Abgerechnet wird am Schluss", sagte Kiels Geschäftsführerin Sabine Holdorf-Schust.

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