Marcin Lijewski (M.) spielt seit 2008 beim HSV Hamburg © imago

Hamburg liegt im Königsklassen-Derby gegen Flensburg schnell mit sieben Toren hinten. Doch dann dreht der HSV richtig auf.

Hamburg - Der HSV Hamburg hat mit einem hart umkämpften Derbysieg die Tabellenspitze in der Champions League verteidigt.

Der Deutsche Meister von 2011 setzte sich nach einem völlig verkorksten Start mit 31:28 (13:15) gegen die SG Flensburg-Handewitt durch und liegt in der Gruppe A der Königsklasse drei Punkte vor dem drittplatzierten Europapokalsieger der Pokalsieger (DATENCENTER: Champions League).

Die Gastgeber erzielten zwar durch Domagoj Duvnjak den ersten Treffer, doch anschließend traf fast nur noch Flensburg.

Nach 13 Minuten lag der HSV bereits mit 3:10 hinten, ehe Keeper Dan Beutler sein Team mit einigen Paraden zurück ins Spiel brachte.

Schock für Flensburg

Flensburg, das auf Nationalspieler Lars Kaufmann verzichten musste, der unter der Woche am Knie operiert worden war, hielt die Begegnung bis Mitte der zweiten Hälfte offen. Dann aber setzte sich Hamburg kontinuierlich ab.

Mit der Verletzung von Arnor Atlason mussten die Flensburger außerdem einen weiteren personellen Rückschlag hinnehmen.

Der Isländer knickte in der ersten Halbzeit um und wurde mit einer Trage vom Feld gebracht. Die erste Diagnose lautet: Riss der Achillessehne.

Mit Petar Djordic (Kreuzbandriss) und Kaufmann sind bereits zwei Rückraumspieler verletzt.

Erfolgreichster Werfer der Gastgeber war Duvnjak mit neun Treffer, für Flensburg war Holger Glandorf siebenmal erfolgreich.

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