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Rolle rückwärts bei Iker Romero, Abschied von Sven-Sören Christophersen: Handball-Bundesligist Füchse Berlin hat am Rande des letzten Saison-Heimspiels gegen den Bergischen HC (25:26) mit zwei Personalien überrascht.

Kapitän Romero verschiebt sein angekündigtes Karriereende und bleibt den Berlinern ein weiteres Jahr erhalten. Christophersen wechselt nach einer einvernehmlichen Auflösung seines bis 2015 datierten Vertrags zum Ligakonkurrenten TSV Hannover-Burgdorf.

Durch den Abgang des 29-jährigen Christophersen ergab sich im Füchse-Kader für die kommende Saison eine Lücke im linken Rückraum.

"Wir wollen mit vier Rechtshändern spielen und durch den Weggang von Sven ist wieder eine Position frei geworden. Mir ist es im Gespräch mit Iker Romero gelungen, ihn zu überzeugen, noch ein Jahr zu spielen, obwohl die teure Rotweinflasche für den Abschied bereits getrunken war", sagte Manager Bob Hanning.

Romero war 2011 vom spanischen Spitzenklub FC Barcelona nach Berlin gewechselt und hatte sich als Führungsspieler und Leistungsträger etabliert.

Hannover muss für die Dienste von Nationalspieler Christophersen keine Ablöse zahlen. Der Rückraumspieler erhält bei den Niedersachsen einen Dreijahresvertrag.

"Sven-Sören Christophersen ist eine sehr gute Verpflichtung für uns. Er hat in seiner Bundesliga- und Nationalmannschaftskarriere mit der Teilnahme in der Champions League oder bei internationalen Turnieren reichlich Erfahrung sammeln können, wovon wir als Mannschaft in Zukunft profitieren werden", sagte Trainer Christopher Nordmeyer.

Christophersen hatte zuletzt mit Problemen an der Patellasehne im Kniegelenk zu kämpfen und war deshalb monatelang ausgefallen. "Allmählich spüre ich wieder das Vertrauen in mein Knie und meinen Körper, wodurch ich wieder der Handballspieler bin, der ich gerne sein möchte", sagte er.

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