Kiel-Trainer Alfred Gislason gibt im Titelrennen noch lange nicht auf © getty

Titelverteidiger THW Kiel hat im Fernduell mit den Rhein-Neckar Löwen um die deutsche Meisterschaft für Spannung bis zum Saisonende gesorgt.

Am vorletzten Bundesliga-Spieltag setzte sich der THW am Sonntag bei der TuS N-Lübbecke mit 35:21 (15:11) durch und schloss mit 57:9 Zählern nach Punkten wieder zum Tabellenführer auf.

Die Löwen weisen allerdings eine um sieben Treffer bessere Tordifferenz auf.

Zudem sprang die SG Flensburg-Handewitt durch ein 30:22 (16:10) gegen die HBW Balingen-Weilstetten wieder auf den dritten Platz, der die direkte Champions-League-Qualifikation bedeutet.

Beim Kieler Auswärtssieg sorgte vor allem der isländische Nationalspieler Gudjon Valur Sigurdsson mit neun Toren für klare Verhältnisse.

"Der Vorsprung der Rhein-Neckar Löwen von sieben Toren ist schon sehr groß. Die Löwen sind im Vorteil, auch weil es für Gummersbach im letzten Spiel um nichts mehr geht. Wir können nur das machen, was in unserer Hand liegt und das Bestmögliche geben", sagte Kiels Coach Alfred Gislason nach dem klaren Sieg bei SPORT1.

Die Entscheidung um die Meisterschaft fällt nun am kommenden Samstag.

Die Löwen treten bei Altmeister VfL Gummersbach an, zeitgleich ist Kiel im schwierigen Heimspiel gegen die Füchse Berlin gefordert.

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