Holger Liekefett kämpft um das Überleben des HSV Hamburg © imago

Der finanziell schwer angeschlagene HSV Hamburg kämpft mit allen Mitteln ums Überleben.

Bevor die HBL am Donnerstag die Lizenzen für die kommende Spielzeit vergibt, traf sich HSV-Geschäftsführer Holger Liekefett am Montag mit der HBL-Chefetage zu Gesprächen über eine mögliche Zukunft des Klubs.

"Wir suchen nach kurzfristigen Lösungen", sagte Liekefett im "NDR Sportclub" und nannte zwei verschiedene Möglichkeiten.

Das von ihm favorisierte Konstrukt sieht ein Konzept mit Ex-Präsident Andreas Rudolph, der am vergangenen Donnerstag zurückgetreten war, als maßgeblichem Geldgeber vor.

"Die zweite Möglichkeit wäre weitaus schwieriger. Da müssten wir dann ziemlich viele andere Dinge machen", sagte Liekefett.

Der Manager befindet sich zurzeit in Gesprächen zum einen mit Gläubigern über mögliche Stundungen und zum anderen mit den HSV-Spielern, die noch auf die April-Zahlungen warten, über einen Gehaltsverzicht.

Als weitere Möglichkeit nannte Liekefett eine Fan-Aktion, um zusätzliche Liquidität zu schaffen.

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