Joan Canellas (l.) trifft fünf Mal für den HSV © getty

Der entthronte Titelverteidiger HSV Hamburg hat seine Chance auf die erneute Teilnahme an der Handball-Champions-League gewahrt. Im Spitzenspiel der Bundesliga setzte sich die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb nach einer starken Vorstellung in Halbzeit zwei mit 29:26 (14:16) gegen die SG Flensburg-Handewitt durch und zog nach Punkten mit dem Tabellendritten gleich (48:12).

Flensburg, das in der Bundesliga zuletzt 2007 in Hamburg gewonnen hatte, verabschiedete sich mit der Niederlage wohl aus dem Meisterrennen. Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen und Meister THW Kiel (beide 51:9) haben nun drei Punkte Vorsprung. Es stehen nur noch vier Spieltage aus.

"Vielleicht reicht's noch mit Platz drei, das wäre ein Traum", sagte HSV-Schlussmann Johannes Bitter bei SPORT1: "Da haben wir 16 Tage drauf hingearbeitet. Wir waren sehr frisch heute." Die Hamburger hatten zuletzt eine längere Pause gehabt und diese intensiv zur Vorbereitung genutzt.

In Hamburg erwischten die Gastgeber den besseren Start, Champions-League-Halbfinalist Flensburg drehte die Begegnung aber noch vor dem Gang in die Kabine. Knapp 20 Minuten vor Schluss war das umkämpfte Spiel völlig offen (21:21), dann legte der HSV einen Gang zu und setzte sich deutlich bis auf sieben Tore ab (28:21/54. ). Danach konnte die SG nicht mehr antworten.

Beste Werfer der Hamburger waren Joan Canellas, Kentin Mahe und Adrian Pfahl mit jeweils fünf Treffern. Bei den Flensburgern überzeugte Nationalspieler Steffen Weinhold mit acht Toren.

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