Silvio Heinevetter kommt um eine Strafe wegen Schiedsrichter-Beleidigung herum © getty

Ein wegweisendes Urteil in Sachen Silvio Heinevetter. Der Nationaltorwart der Füchse Berlin hat die DKB-HBL besiegt. Denn: Er muss die gegen ihn verhängten 1.000 Euro Strafe wegen Schiedsrichter-Beleidigung nicht zahlen.

Das DHB-Bundesgericht stellte damit die Meinungsfreiheit über "unsportliches Verhalten".

Heinevetter hatte nach dem Ausgleich zum 24:24 der Rhein-Neckar Löwen gesagt: "Da fühlt man sich verarscht." Die Schiedsrichter hatten ein Tor der Löwen gegeben, obwohl Schütze Patrick Groetzki im Kreis stand

Heinevetters Anwalt Simon Bergmann sagte nach der Entscheidung zur "Bild": "Silvio ging es nie um die 1000 Euro, sondern um sein Recht. Laut Grundgesetz darf jeder seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei äußern und verbreiten."

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