Der THW Kiel gewann in der letzten Saison das Double © SPORT1

Der THW Kiel hat seine Spitzenposition in der DKB Handball-Bundesliga mit einem eindrucksvollen Triumph im Nordduell gefestigt.

Der deutsche Rekordmeister gewann das Topspiel gegen den Champions-League-Sieger HSV Hamburg locker mit 35:24 (19:12) und behauptete die Tabellenführung (36:4) vor der SG Flensburg-Handewitt (34:6).

Die Hoffnungen der Hamburger auf ihren zweiten Meistertitel nach 2011 erhielten dagegen angesichts von jetzt fünf Punkten Rückstand (31:9) einen weiteren Dämpfer.

Bester Werfer des Titelverteidigers vor 10.285 Zuschauern in der ausverkauften Sparkassen-Arena in Kiel war Marko Vujin mit elf Treffern.

Als Matchwinner ließ sich auch THW-Keeper Johan Sjöstrand feiern, der die Hamburger mit zahlreichen Paraden verzweifeln ließ. Beim HSV traf Joan Canellas am häufigsten (6).

Überschattet wurde die Partie des 20. Spieltags von einem Notarzt-Einsatz auf der Tribüne. Weil die Sanitäter minutenlang versuchten, einen Zuschauer im vierten Rang der Arena wiederzubeleben, unterbrachen die Unparteiischen Robert Schulze und Tobias Tönnies beim Stand von 5:2 für Kiel das Spiel nach 7:29 Minuten für 13 Minuten.

Einige Zuschauer hatten zuvor "aufhören, aufhören" skandiert. Erst als der Zuschauer auf einer Trage aus der Halle gebracht worden war, wurde die Partie auf Geheiß von Spielleiter Uwe Stemberg fortgesetzt.

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