Der THW Kiel hat seine erste Niederlage in der DKB-Handball-Bundesliga kassiert. Die Mannschaft von Alfred Gislason unterlag beim SC Magdeburg mit 31:34.

Nach 18 Minuten führten die Hausherren beim Stand von 11:9 erstmals mit zwei Toren.

Während die Kieler in dieser Phase der Partie zu lässig agierten und einige unmotivierte Abschlüsse suchten, zeichnete sich der SCM durch gute Deckungsarbeit und konsequente Chancenverwertung aus.

Linkshänder Marko Vujin mit einigen platzierten Gewaltwürfen und Rene Toft Jansen hielten den Deutschen Meister bis zum Pausenpfiff zwar im Spiel, dennoch ging der Außenseiter vor allem dank starker Paraden von Schlussmann Dario Quenstedt mit einem knappen 16:13-Vorsprung in die Halbzeit.

THW-Coach Gislason muss seine Spieler mit einer ansprechenden Kabinenpredigt geweckt haben, denn binnen fünf Minuten schafften die Gäste den Ausgleich zum 18:18.

Der SCM ließ sich nach diesem Zwischenspurt nicht entmutigen und kämpfte aufopferungsvoll.

Vor allem Stefan Kneer präsentierte sich im linken Rückraum in bestechender Form und brachte seine Mannschaft immer wieder in Front.

Die Zebras ließen sich nicht abschütteln und glichen nach 45 Minuten durch einen verwandelten Siebenmeter von Filip Jicha zum 24:24 aus. Magdeburg konterte und zog bis zur 50. Minute auf 27:25 davon.

In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch. Angetrieben vom entfesselten Kneer rettete der SCM den Sieg über die Zeit und gewann verdient.

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