Meisterschafts-Favorit SG Flensburg-Handewitt hat am zweiten Spieltag der DKB Handball-Bundesliga einen Zittersieg gefeiert.

Vizemeister bezwang Frisch Auf Göppingen denkbar knapp mit 25:24 (12:13).

Überzeugend spielte der Titelkandidat Nummer eins, wie SPORT1-Experte Stefan Kretzschmar und Bundestrainer Martin Heuberger erklärten, aber erst in den letzten zehn Minuten.

Noch Mitte der zweiten Halbzeit lagen die Schwaben, angeführt von einem überragenden Tim Kneule, mit sechs Treffern in Front.

Dann aber sorgten ein paar umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen und Zwei-Minuten-Strafen für leichte Unsicherheiten bei den Gästen, die Flensburger drehten dagegen auf und kamen Tor um Tor wieder heran.

Auch SG-Keeper Sören Rasmussen hielt sein Team mit einigen starken Paraden im Spiel. Den Schlusspunkt setzte Nationalspieler Steffen Weinhold in letzter Sekunde zum 25:24.

Bester Werfer der Flensburger war Anders Eggert mit sieben Toren, bei Göppingen glänzte Kneule mit sechs Treffern.

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