Uwe Schwenker hält die Vorherrschaft seines Ex-Vereins THW Kiel in der DKB Handball-Bundesliga für beendet.

"Die Überflieger sind gelandet", sagte der ehemalige Geschäftsführer des Rekordmeisters im Gespräch mit dem Sportradio SPORT1.fm:

"Dass der THW nicht mehr die Dominanz hat wie in den vergangenen Jahren, das ist, glaube ich, ganz klar."

In Kiel hat ein großer Umbruch stattgefunden: Vier Spitzenspieler haben den Verein verlassen, stattdessen sind drei Talente gekommen, der Etat ist gesenkt worden.

"Die Mannschaft muss sich erst einmal finden", sagte Schwenker, der am vergangenen Mittwoch als Berater bei Zweitligist Empor Rostock vorgestellt worden war.

Gleichwohl habe der THW einen starken Kader zusammen, und der Titel werde auf jeden Fall nur über Kiel führen: "Es sind drei, vier Mannschaften dabei, die auf Augenhöhe sind, und das kann nur gut für den Handball sein."

Schwenker hatte sein Amt an der Förde 2009 niedergelegt. Nun freut er sich auf seine neue Aufgabe in Rostock, das an diesem Freitag gegen Eintracht Hildesheim in die Saison startet.

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