Die spannendeste Personalfrage der DKB HBL ist geklärt.

Nationaltorhüter Silvio Heinevetter bleibt den Füchsen Berlin treu.

Der 28-Jährige unterschrieb am Mittwoch unmittelbar vor dem ersten Playoff-Spiel um den Einzug in die Champions League gegen den HSV Hamburg einen neuen Fünfjahresvertrag in der Hauptstadt.

Beide Vereine hatten sich um den Schlussmann bemüht, dessen ursprünglicher Kontrakt bei den Füchsen im Sommer 2014 ausgelaufen wäre.

"Er fühlt sich hier sehr wohl, seine Familie wohnt in der Nähe, seine große Liebe lebt in der Stadt und wir haben hier eine unglaublich tolle Atmosphäre in der Halle", sagte der Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning bei SPORT1.fm.

Zuletzt hatte es wegen Heinevetter einen heftigen Disput zwischen den Klubchefs aus Berlin und Hamburg gegeben.

"Ich sehe eine Menge Potenzial in der Mannschaft", sagte der 28 Jahre alte Heinevetter. "Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich ein Teil des Ganzen sein möchte und etwas mit aufbauen will. Ich glaube an das Potenzial der Füchse-Familie, daher war auch für mich die lange Laufzeit die logische Konsequenz."

Seit dem Jahr 2009 steht er in der Hauptstadt zwischen den Pfosten und bildet mit dem Tschechen Petr Stochl eines der besten Torhüter-Gespanne der Bundesliga.

Der in Bad Langensalza geborene Heinevetter gilt als schillerndste Persönlichkeit des deutschen Handballs - nicht zuletzt wegen seiner Beziehung zu Schauspielerin Simone Thomalla.

Für die Nationalmannschaft bestritt er bislang 99 Länderspiele. Bevor er zu den Füchsen wechselte, spielte er für den 1. SV Concordia Delitzsch (2. Liga) und den SC Magdeburg (Bundesliga).

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