Der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel und sein Geschäftsführer Stefan Adam gehen künftig getrennte Wege. Wie der THW am Montag mitteilte, haben sich beide Parteien einvernehmlich getrennt.

"Nach mehreren Gesprächen sind wir gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass unsere Vorstellungen bezüglich der zukünftigen Weichenstellungen des THW Kiel zu weit auseinanderliegen. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, in Zukunft getrennte Wege zu gehen. Stefan Adam ist ab dem heutigen Tag freigestellt", erklärte THW-Aufsichtsratsvorsitzender Klaus-Hinrich Vater.

Stefan Adam wird dem Profisport treu bleiben. Er wird sich zukünftig wieder mehr auf seine Aufgabe beim deutschen Basketball-Meister Brose Baskets Bamberg konzentrieren, bei dem er seit 2006 im Aufsichtsrat tätig ist.

"Es waren sieben bewegte Monate, in denen ich Erfahrungen als "Zebra" sammeln konnte. Leider haben wir bei einigen wegweisenden Themen unterschiedliche Auffassungen vertreten, so dass die Konsequenz nur die einvernehmliche Trennung zuließ", teilte Adam mit.

Stefan Adam war im Januar vom Bergischen HC zum THW Kiel gekommen und beim dreimaligen Champions-League-Gewinner für die Bereiche Finanzen, Marketing, Kommunikation und Organisation zuständig.

Die sportlichen Belange unterlagen in der Geschäftsführung Klaus Elwardt. Der 40 Jahre alte Adam war selbst als Handballer in der 1. und 2. Liga aktiv.

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