Clubchef Matthias Rudolph vom DKB Handball-Bundesligisten HSV Hamburg hat klargestellt, dass es definitiv keine weitere Zusammenarbeit mit Geschäftsführer Frank Rost geben wird.

"Sein Verhalten ist eine Frechheit. Mir hat er gestern gesagt, dass er sein Amt niederlegt und ich ihn beurlauben soll. Aber warum soll ich ihn dann beurlauben? Der will doch jetzt nur Geld haben", sagte Rudolph der Nachrichtenagentur "dpa" am Dienstag.

Und ergänzte: "Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit geht gar nicht!" Zuvor hatte der ehemalige Fußball-Nationaltorwart Rost bestritten, als HSV-Geschäftsführer Sport zurückgetreten zu sein.

"Ich sitze hier in meinem Büro und habe ein bisschen Arbeit vor mir", sagte der 40-Jährige am Dienstagmorgen der Tageszeitung "Die Welt".

Über die Berichterstattung um seine Demission wollte er sich nicht weiter äußern. "Wer hat erzählt, dass ich zurückgetreten bin?", fragte er nur und verwies an den Präsidenten des HSV:

"Wir müssen gar nichts bereden, das müssten Sie mit Herrn Rudolph bereden."

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