Frank Rost (40) ist am Montagabend als Geschäftsführer des Bundesligisten HSV Hamburg zurückgetreten.

Vereinspräsident Matthias Rudolph bestätigte einen entsprechenden Bericht des "Hamburger Abendblatts".

"Wir wollten mit seiner Verpflichtung einen Schritt nach vorne machen, das war leider nicht der Fall", sagte Rudolph.

In einem Telefongespräch mit dem Klubboss hatte der ehemalige Fußball-Nationaltorhüter Rost um die Auflösung seines Vertrags gebeten.

Rost, der seinen Dienst beim aktuellen Champions-League-Sieger erst am 1. Juli angetreten hatte, zog mit der Entscheidung die Konsequenzen aus seinen Differenzen mit der Klubführung.

"Wenn es einem bei uns nicht gefällt, dann müssen wir das akzeptieren", sagte Rudolph: "Das ist sehr enttäuschend für uns."

Bei der Saisoneröffnung des Meisters von 2011 hatte Rost die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb am Montagmittag noch stark unter Druck gesetzt.

Letzter Anlass für die Aufgabe Rosts ist nach Informationen des Abendblatts der kurzfristige Transfer des Linkshänders Zarko Markovic.

Rost habe von der Verpflichtung des Ex-Göppingers, der den verletzten Adrian Pfahl (Entzündung im Ellenbogen) ersetzen soll, erst am Montagmorgen auf der Geschäftsstelle erfahren - und sei vor vollendete Tatsachen gestellt worden.

Zu diesem Zeitpunkt wären nur noch letzte Vertragsdetails zu klären gewesen. Trainer Martin Schwalb und der zweite Geschäftsführer Christoph Wendt sollen den Deal eingefädelt haben.

Bei der Saisoneröffnung des Meisters von 2011 hatte Rost die Mannschaft am Montagmittag noch stark unter Druck gesetzt.

"Gemessen an unserem Etat müssten wir die Titel nur so reinholen", hatte Rost auf einer Pressekonferenz gesagt und von einer "Verpflichtung" für das Team gesprochen.

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