Der VfL Gummersbach muss wegen einer schweren Verletzung lange auf Kentin Mahe verzichten. Der französische Nationalspieler zog sich bei der 28:30 (12:12)-Niederlage gegen die Rhein-Neckar Löwen am Samstag einen Innenknöchelbruch zu und wird nach Vereinsangaben mindestens zwölf Wochen fehlen.

Mahe war in der 15. Spielminute bei einer Abwehraktion umgeknickt. Der Franzose wurde kurz nach der Partie ins Gummersbacher Krankenhaus gebracht. Dort stellte sich heraus, dass er sich nicht nur den Innenknöchel gerbochen, sondern auch das Syndesmoseband gerissen hat.

Noch am gleichen Abend wurde ihm operativ eine Stützschraube ins Sprunggelenk gesetzt. Diese Schraube kann erst in sechs Wochen wieder entfernt werden, bis dahin darf Kentin nicht auftreten. Erst nach weiteren sechs Wochen Reha und Aufbautraining kann er wieder zurück auf den Platz.

"Wir hoffen auf einen guten Heilungsverlauf und einen Einsatz zum Start der Rückrunde. Ob dieses Ziel realistisch kann ich heute noch nicht sagen", sagte VfL-Mannschaftsarzt Jochen Viebahn.

VfL-Trainer Emir Kurtagic erklärte, die Verletzung sei "extrem bitter für uns, gerade für Kenni tut es mir sehr leid, da er seine erste Weltmeisterschaft mit Frankreich verpassen wird."

Gummersbachs zweiter Regisseur Christoph Schindler, der an einer Ellenbogenverletzung laboriert, bekommt am Dienstag "eine spezielle Manschette, die die Heilungschancen verbessern sollen", verkündete Teamarzt Viebahn.

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