Der deutsche Meister THW Kiel hat auch sein zweites Saisonspiel in der DKB Handball-Bundesliga souverän gewonnen.

Nach der Niederlage im Finale der Klub-WM in Doha/Katar gegen Atletico Madrid setzte sich der Triple-Sieger beim TSV Hannover-Burgdorf mit 36:30 (20:17) durch.

Der isländische Nationalspieler Gudjon Valur Sigurdsson war mit neun Treffern der überragende Mann auf dem Parkett.

Die Füchse Berlin haben derweil die Tabellenspitze erobert. In seinem dritten Saisonspiel drehte der Champions-League-Teilnehmer in der zweiten Halbzeit auf und bewahrte durch ein 29:26 (9:12) gegen FA Göppingen seine weiße Weste.

Auch die SG Flensburg-Handewitt, Gewinner des Europapokals der Pokalsieger, gab sich gegen den HBW Balingen-Weilstetten keine Blöße und behielt mit 39:24 (19:11) locker und leicht die Oberhand.

Weiterhin in der Spitzengruppe fest setzten sich zudem EHF-Pokal-Teilnehmer Rhein-Neckar Löwen und die HSG Wetzlar.

Die Löwen siegten 24:19 (12:8) gegen TuS N-Lübbecke. Wetzlar, in der vergangenen Saison noch beinahe abgestiegen, bleibt mit dem hart umkämpften 26:25 (15:14)-Erfolg gegen den siebenmaligen Meister TV Großwallstadt weiter ohne Punktverlust.

Einen kleinen Befreiungsschlag feierte dagegen der TBV Lemgo. Nach den zweiten Niederlagen zum Start schlug der Meister von 1997 und 2003 die MT Melsungen mit 31:28 (17:15) und verließ dadurch die Abstiegsränge.

Derweil verpasste TuSEM Essen seinen ersten Saisonsieg im Handball-Oberhaus. Beim zwölfmaligen Meister VfL Gummersbach hielt der Aufsteiger lange Zeit gut mit, verlor dann jedoch auch sein drittes Saisonspiel 27:29 (14:14).

Im Duell der bislang punktlosen Aufsteiger setzte sich GWD Minden mit 28:23 (11:13) gegen den TV 1893 Neuhausen durch. Ex-Meister HSV Hamburg hatte bereits am Dienstag seinen ersten Auswärtssieg der Saison gefeiert.

Die Hanseaten siegten beim SC Magdeburg dank eines Tores des kroatischen Nationalspielers Blazenko Lackovic mit der Schlusssirene 29:28 (12:13).

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