Die HSG Wetzlar hat im Abstiegskampf der Toyota HBL als einziges Team den Klassenerhalt noch in eigener Hand und ist deshalb unter Zugzwang. "Wir haben zwei Matchbälle, von denen wir wenn möglich den ersten verwandeln wollen", erklärt Geschäftsführer Björn Seipp im "hr": ""Wir sind zum Punkten verdammt."

Am vorletzen Spietag (ab 20.15 Uhr im LIVESTREAM auf SPORT1.de) treffen die Hessen mit dem Pokalsieger-Cup-Finalisten VfL Gummersbach auf einen schwerern Gegner, am letzten auf den Tabellensechstenn SC Magdeburg. "Sie gehören beide in der Rückrunde zu den besten Teams", warnt Seipp.

"Die Anspannung ist da, jetzt natürlich noch deutlicher. Aber das muss nichts Negatives sein" meint der Geschäftsführer jedoch. Um die Spieler sorgt er sich nicht: "Sie gehen voll zur Sache, sind hochmotiviert."

Holt Wetzlar in diesem Spiel einen Punkt, ist der Klassenerhalt bereits vor dem letzten Spieltag geschafft. Der Bergischer HC und Hüttenberg wären abgestiegen.

Verliert die HSG jedoch sowohl gegen Gummersbach als auch am letzten Spieltag gegen Magdeburg, können die beiden Konkurrenten noch gleichziehen, was möglicherweise eine Verlängerung der Saison zur Folge hätte.

Grundsätzlich entscheidet das Torverhältnis, sollten nach dem 34. Spieltag mindestens zwei Mannschaften punktgleich. Sollte bei den punktgleichen Mannschaften um Platz 15 aber Wetzlar dabei sein, gäbe es Hin- und Rück-Entscheidungsspiele.

Da Wetzlar am grünen Tisch Punkte abgezogen wurden, ist das Torverhältnis verfälscht und wird dann nicht zur Entscheidung herangezogen. Im Falle dreier punktgleicher Teams spielt Wetzlar gegen das Team (Bergischer HC oder Hüttenberg), welches das bessere Torhältnis hat.

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