Die SG Flensburg-Handewitt hat den zweiten Tabellenplatz in der Toyota HBL durch einen 34:27 (14:18)-Sieg bei den Rhein-Neckar Löwen gefestigt.

Die Mannheimer erlitten dagegen einen schweren Rückschlag im Kampf die Champions League, da der entthronte Meister HSV Hamburg klar mit 37: 30 (18:13) gegen den VfL Gummersbach gewann und den vierten Platz festigte. Hamburg (47:17) liegt bei zwei ausstehenden Spielen drei Punkte vor den fünftplatzierten Löwen (44:20).

Der THW Kiel ist der perfekten Meisterschaft einen weiteren Schritt näher gekommen. Im viertletzten Saisonspiel setzte sich der unangefochtene Spitzenreiter mit 33:27 (19:16) gegen die HSG Wetzlar durch und hat die Optimalausbeute von 62:0 Punkten auf dem Konto.

Beste Torschützen bei Rekordmeister Kiel waren Momir Ilic und Filip Jicha mit jeweils sechs Treffern. Die gleiche Ausbeute gelang Lars Friedrich aufseiten der Gäste. Flensburg lag zur Pause vier Tore zurück, drehte dann aber auf. Durch einen 5:0-Lauf zogen die Norddeutschen auf 29:22 (50.) davon, das Spiel war entschieden.

In Anders Eggert und Lars Kaufmann gelangen gleich zwei Flensburgern sieben Tore, bester Werfer der Löwen war Krzysztof Lijewski (7).

"Für die zweiten Halbzeit müssen wir uns entschuldigen. Wir sind selber schuld", sagte Nationalspieler Oliver Roggisch nach der Heimpleite seiner Löwen: "Man könnte jetzt rechnen. Aber wer so eine zweite Halbzeit spielt, braucht über die Champions League nicht zu reden."

In Hamburg erzielte Hans Lindberg acht Tore für den HSV, der von den Gastgebern umworbene Nationalspieler Adrian Pfahl traf siebenmal für den Altmeister aus Gummersbach.

Im Kampf um Platz sechs feierte der TBV Lemgo (36:28 Punkte) einen 37:29 (21:14)-Erfolg über den SC Magdeburg (39:27) und kann den früheren Champions-League-Sieger in den ausstehenden Begegnungen noch überholen. Lemgo absolviert noch ein Spiel mehr. MT Melsungen unterlag FA Göppingen vor heimischer Kulisse klar und deutlich mit 24:32 (9:14).

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