Vor dem Heimspiel am Mittwoch (20.15 Uhr) gegen den VfL Gummersbach gibt es bei den Handballern des HSV Hamburg neuen Wirbel:

Der fest eingeplante Wechsel von Nationalspieler Adrian Pfahl zum Ex-Meister droht doch noch zu platzen. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung ist der Gummersbacher Rückraumschütze angefressen, weil ihn der HSV nicht schon in diesem Sommer für 400.000 Euro an die Elbe holt.

Nun wackelt der für 2013 anvisierte Deal, da die Hamburger die halbrechte Position wegen des Abgangs von Marcin Lijewski, der vier Jahre lang in Hamburg auf Torejagd ging, bereits im Sommer neu besetzen müssen.

Neben Lijewski werden am Mittwoch auch die Gille-Brüder sowie Renato Vugrinec und Zoran Djordjic verabschiedet.

Der HSV steht in der Partie gegen Gummersbach, dem letzten Heimspiel der Saison, unter Siegzwang. Die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb liegt als Vierter bereits drei Punkte hinter den Füchsen Berlin, die sich als Dritter direkt für die Champions League qualifizieren würden.

Bei nur einem Zähler Vorsprung auf die Rhein-Neckar Löwen ist für den HSV inzwischen sogar Rang vier in Gefahr.

"In unserer Situation gibt es nur noch schwere Gegner, und der VfL ist momentan einer der unangenehmsten.

Sie spielen eine ganz starke Rückrunde und kommen mit der Euphorie des bevorstehenden Europapokalfinales nach Hamburg", sagte Schwalb am Dienstag.

Hamburgs direkter Konkurrent, die Rhein-Neckar Löwen, treffen am Mittwoch (20.45 Uhr) im Topspiel der Bundesliga auf den Zweiten, die SG Flensburg-Handewitt.

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