Ex-Nationalspieler und SPORT1-Experte Stefan Kretzschmar steht für einen Job beim entthronten Meister HSV Hamburg nicht zur Verfügung und bleibt dem Zweitligisten SC DHfK Leipzig stattdessen als Sportdirektor treu.

"Ich bleibe hier, weil ich glaube, dass die erste Bundesliga in Leipzig machbar ist. Und da draußen gibts noch viele Leute, die ich dafür begeistern will", sagte Kretzschmar der "Bild"-Zeitung.

Das Angebot, in Hamburg ab der nächsten Saison möglicherweise als neuer Sportdirektor zu arbeiten, sei jedoch sehr verlockend gewesen. "Ich habe länger nachgedacht", sagte der 219-fache Nationalspieler und fügte hinzu:

"Dem HSV gehts ja gerade nicht ganz so gut. Da kannst du etwas aufbauen und dabei aus dem Vollen schöpfen. Wer das nicht reizvoll findet, ist kein echter Handballer."

Doch trotz der enormen Möglichkeiten hat sich Kretzschmar für den Handball in Sachsen entschieden und will seine Arbeit nach zweieinhalb Jahren für den SC DHfK fortsetzen und den Klub in die Bundesliga führen.

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