Nach der Niederlage gegen HSV ist der Meisterzug für Flensburg wohl abgefahren. Hamburg wahrt die Chance auf Platz drei.

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Hamburg - Der entthronte Titelverteidiger HSV Hamburg hat seine Chance auf die erneute Teilnahme an der Champions-League gewahrt.

Im Spitzenspiel der setzte sich die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb nach einer starken Vorstellung in Halbzeit zwei mit 29:26 (14:16) gegen die SG Flensburg-Handewitt durch und zog nach Punkten mit dem Tabellendritten gleich (48:12). (STENOGRAMME: 30. Spieltag).

Flensburg, das in der Bundesliga zuletzt 2007 in Hamburg gewonnen hatte, verabschiedete sich mit der Niederlage wohl aus dem Meisterrennen.

Platz drei bleibt das Ziel

Dies sieht auch Flensburg-Keeper Mattias Anderson bei SPORT1 so: "Das wichtigste ist für uns die Champions League. Platz drei ist unser Ziel und das können wir noch immer aus eigener Kraft erreichen können."

Die nächsten Aufgaben werden umso wichtiger. Der Torhüter gibt nach Spielschluss die Devise aus "nur kein Trübsal zu blasen", sondern sich auf die "nächsten Aufgaben zu konzentrieren".

Sein Pendant auf der Gegenseite Jogi Bitter bedankte sich am SPORT1-Mikro für die tolle Unterstützung der Fans: "Wir waren sehr frisch und hatten gut trainiert. So eine Atmosphäre wie heute ist nur noch mehr Anreiz für uns."

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Neue Hoffnung beim HSV

Der HSV-Keeper hat nach dem Sieg wieder Hoffnung für den Saison-Endspurt: "Wir müssen jetzt jede Woche unsere Punkte einsammeln und dann schauen wir, wo wir am Ende stehen. Vielleicht reicht es noch für Platz drei, das wäre ein Traum", sagte Bitter. (SERVICE: Der Tabellenrechner)

Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen und Meister THW Kiel (beide 51:9) haben nun drei Punkte Vorsprung und könnten die Meisterschaft an den letzten vier Spieltagen unter sich ausmachen (DATENCENTER: Die DKB HBL).

In Hamburg erwischten die Gastgeber den besseren Start, Champions-League-Halbfinalist Flensburg drehte die Begegnung aber noch vor dem Gang in die Kabine.

Umkäpftes Topspiel

Knapp 20 Minuten vor Schluss war das umkämpfte Spiel völlig offen (21:21), dann legte der HSV einen Gang zu und setzte sich deutlich bis auf sieben Tore ab (28:21/54.).

"Da wussten wir, dass wir das Spiel gewinnen werden", sagte Bitter bei SPORT1.

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Und die SG konnte danach auch nicht mehr antworten.

Beste Werfer der Hamburger waren Joan Canellas, Kentin Mahe und Adrian Pfahl mit jeweils fünf Treffern. Bei den Flensburgern überzeugte Nationalspieler Steffen Weinhold mit acht Toren.

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