Manuel Späth spielt seit der Saison 2006/2007 bei FA Göppingen © imago

Siegesserie gerissen: Der Tabellenführer läuft in Göppingen lange einem Rückstand hinterher, rettet sich aber noch zum Remis.

Göppingen - Die beeindruckende Siegesserie der SG Flensburg-Handewitt in der DKB Handball-Bundesliga ist gerissen.

Bei FA Göppingen musste sich der Tabellenführer am Dienstag mit einem 28:28 (13:15) begnügen und gab nach elf Erfolgen in Serie wieder einen Punkt in der deutschen Eliteklasse ab.

Zuletzt war Flensburg in der Bundesliga am 29. September gegen die Füchse Berlin nicht als Sieger vom Feld gegangen (26:26).

"Beide können mit der Punkteteilung zufrieden sein", resümierte Flensburgs Holger Glandorf bei SPORT1. Von einer kleinen Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft wollte der Nationalspieler aber nichts wissen: "Wir fahren sehr gut damit, von Spiel zu Spiel zu denken."

Umkämpfte Begegnung

In Göppingen entwickelte sich eine umkämpfte Begegnung, in der sich zunächst der gastgebende Außenseiter einen leichten Vorteil erarbeitete.

Göppingens Michael Kraus empfand deshalb die Punkteteilung als "etwas ärgerlich", schließlich habe seine Mannschaft fast über das gesamte Spiel in Führung gelegen, zudem war sie stark geschwächt aufs Parkett gegangen, wie er im Interview mit SPORT1 erklärte.

Einen Großteil der Mannschaft plagte zudem ein Magen-Darm-Infekt. "Aber wir haben auf die Zähne gebissen." Grundsätzlich gehe die Tendenz nach oben, seit drei Spielen präsentiere man sich "selbstbewusster und mutiger" (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Schiller bester Werfer

In einer hitzigen Schlussphase wurden beide Mannschaften mit Zwei-Minuten-Strafen belegt, am Ende teilten sich die Kontrahenten die Punkte.

Beste Werfer der Flensburger waren Nationalspieler Holger Glandorf, Drasko Nenadic und Lasse Svan Hansen (je 5), Göppingen hatte in Marcel Schiller (6) seinen erfolgreichsten Schützen (Stenogramme: 19. Spieltag).

Weiterlesen