Der Deutsche Meister bleibt am Tabellenführer dran. Dem HSV gelingt im Spitzenspiel ein Big Point gegen die Rhein-Neckar Löwen.

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Hamburg - Champions-League-Sieger HSV Hamburg hat das Verfolgerduell in der DKB-Handball-Bundesliga gegen die Rhein-Neckar Löwen 38:25 (19:13) gewonnen.

Mit dem Sieg sprang die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb mit 27:7 Punkten zumindest bis Sonntag auf Platz drei und bleibt der SG Flensburg-Handewitt und Titelverteidiger THW Kiel auf den Fersen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Der deutsche Meister kann am Mittwoch mit einem Sieg im Nachholspiel gegen Lemgo (ab 18:55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im GRATIS-STREAM)

Nenadic wirft Flensburg zum Sieg

Flensburg (31:5 Punkte) behielt nach 18 Spieltagen die Tabellenführung dank des 35:28 (18:14) gegen GWD Minden.

Drasko Nenadic traf neunmal, bei Minden ragte Alexander Svitlica mit sechs Treffern heraus.

Rekordchampion Kiel (30:4) gewann zum Auftakt der Rückrunde beim Bergischen HC 31:25 (15:13), bester Werfer der Zebras war Gudjon Valur Sigurdsson (8), bei den Gastgebern traf Viktor Szilagyi neunmal.

HSV überrollt Löwen

Die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb dominierte das Nachholspiel vom 14. Spieltag nach Belieben und hatte in Hans Lindberg (acht Tore) ihren erfolgreichsten Schützen.

Für die Löwen erzielte Bjarte Myrhol ebenfalls acht Treffer.

Bitter: "Haben Anschauungsunterricht gehabt"

Noch am Mittwoch hatten die Rhein-Neckar Löwen im Pokal für die große Überraschung gesorgt und den THW Kiel im Achtelfinale ausgeschaltet (Bericht).

"Da haben wir schönen Anschauungsunterricht gehabt", sagte HSV-Keeper Johannes Bitter bei SPORT1 und resümierte zufrieden: "In der Mitte haben wir sie gnadenlos auseinander gespielt."

Titelkampf offen

Mit dem Sieg mischen die Hamburger im Kampf um die Meisterschaft wieder mit. "Da ist noch vieles drin. Oben ist es sehr, sehr eng. Für jeden Handball-Fan ist das genial", sagte Bitter.

"Wir würden gerne noch weiter nach oben rutschen", formulierte er bei SPORT1 ehrgeizige Ziele.

Gudmundsson gratuliert

Gäste-Trainer Gudmundsson zog vor der Leistung der Hamburger den Hut.

"Herzlichen Glückwunsch an den HSV, sie haben in allen Bereichen überragend gespielt", lobte er die Leistung der Hausherren. "Wir hatten heute einfach keine Chance waren nicht schnell und spritzig genug."

Das Auftreten seiner Mannschaft stimmte den Isländer nachdenklich. "Natürlich bin ich über die Art und Weise, wie wir gespielt haben, enttäuscht. Wir waren heute viel zu langsam", sagte der 52-Jährige nach der Partie.

Schwalb blickt nach vorne

Sein Gegenüber richtet den Blick bereits auf die kommenden Begegnungen. "Wir freuen uns heute, haben aber die nächsten Spiele schon vor der Brust", sagte Martin Schwalb.

Die gute Abwehr des HSV war für den ehemaligen Weltklasse-Spieler ausschlaggebend für den klaren Sieg.

"Wir haben in der Abwehr gut gearbeitet, und Jogi (Bitter, Anm. d. Red.) hat hinten einige wichtige Bälle weggenommen. Man hat gesehen, dass unser Abwehrspiel insgesamt stabil war."

Lemgo schlägt Balic-Klub

Heimsiege feierten der TBV Lemgo mit 27:24 (15:16) gegen die HSG Wetzlar mit Ex-Welthandballer Ivano Balic.

Auch der TSV Hannover-Burgdorf war erfolgreich und siegte mit 33:24 (17:14) gegen ThSV Eisenach (STENOGRAMME: Der 18. Spieltag).

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