Holger Glandorf und die SG Flensburg-Handewitt spielten zum dritten Mal remis © imago

Die SG kommt in Melsungen nicht über ein Remis hinaus. Auch Hamburg holt nur einen Punkt. Die Löwen erobern die Spitze zurück.

München - Die SG Flensburg-Handewitt hat zum Abschluss des 22. Spieltags in der DKB Handball-Bundesliga Boden auf die Tabellenspitze verloren, bleibt aber Dritter.

Bei der MT Melsungen kam das Team um Nationalspieler Holger Glandorf nicht über ein 26:26 (15:15)-Unentschieden hinaus.

Die Rhein-Neckar Löwen haben unterdessen die Tabellenführung zurückerobert (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Die Mannschaft von Trainer Gudmundur Gudmundsson gewann das Nachholspiel des 21. Spieltags gegen den Abstiegskandidaten TV Großwallstadt mit 26:21 (12:12) und zog wieder an Rekordmeister THW Kiel vorbei.

Die Löwen (40:4) liegen einen Punkt vor den Norddeutschen (39:5).

HSV verpasst Sprung auf Platz 5

Den Sprung auf Platz fünf verpasste der HSV Hamburg.

Nach fünf Siegen in Serie kam der frühere Meister nicht über ein 26:26 (14:14) gegen die TSV Hannover-Burgdorf hinaus.

Mit 29:13 Punkten liegt die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb als Sechster weiterhin dicht hinter Hannover (30:14).

Frisch Auf Göppingen schlug den TV 1893 Neuhausen mit 32:26 (16:12), der SC Magdeburg unterlag bei HBW Balingen-Weilstetten 27:33 (11:15).

Sandström verhindert Flensburger Sieg

In Melsungen hatte der Flensburger Thomas Mogensen drei Sekunden vor Schluss die Chance zum Sieg, doch MT-Schlussmann Per Sandström parierte.

Malte Schröder (7 Tore) war erfolgreichster Schütze der Nordhessen, Glandorf und Lars Kaufmann trafen jeweils sechsmal für Flensburg.

Bester Werfer der Löwen, die sich erst in der zweiten Spielhälfte vom Tabellen-17. Großwallstadt absetzen konnten, war vor 4364 Zuschauern Andy Schmid mit acht Toren (STENOGRAMME: Der 22. Spieltag)

Duvnjak rettet Hamburg einen Zähler

Hamburg sicherte den Punktgewinn gegen den Tabellennachbarn aus Hannover erst in letzter Sekunde.

Domagoj Duvnjak erzielte unmittelbar vor dem Spielende den Ausgleich.

Igor Vori kam mit sieben Treffern auf die größte Ausbeute der Gastgeber.

Für Hannover erzielte Lars Lehnhoff sieben Tore.

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