Thomas Mogensen zeigte sich gegen Gummersbach mit 6 Treffern in Torlaune © imago

Die SG Flensburg-Handewitt feiert in Gummersbach einen souveränen Auswärtssieg. Die Füchse kassieren die erste Heimpleite.

Gummersbach - Die SG Flensburg-Handewitt hat sich mit einem souveränen Sieg auf Platz Fünf in der DKB Handball-Bundesliga vorgeschoben.

Angetrieben vom Top-Torschützen Anders Eggert (8 Tore) setzte sich Flensburgbeim VfL Gummersbach klar mit 31:21 (16:13) durch. Mit 16:8 Zählern steht die SG nun vor Ex-Meister HSV Hamburg. Tabellenführer sind die Rhein-Neckar Löwen mit 26:0 Punkten.

"Wir haben effektiv gearbeitet, vernünftig gestanden und vor allem Außen wenig zugelassen", zeigte sich Flensburgs Holger Glandorf im Gespräch mit SPORT1 zufrieden. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Gummersbach Adrian Pfahl ärgerte sich dagegen: "Wir haben uns gegen die angeschlagenen Flensburger was ausgerechnet und wollten ihnen einen heißen Tanz liefern. Das ist uns nicht ganz gelungen."

Er fügte an: "Ich bin trotz unserer Ausfälle sehr enttäuscht, dass wir heute so eine Leistung gezeigt haben." (STENOGRAMME: Der 13. Spieltag)

Pfahl: Keine Lust auf Zittern

Gummersbach steht mit 8:18 Punkte nur noch auf dem 13. Platz und muss nach unten schauen.

"Keiner von uns hat Lust, wieder in die Winterpause zu gehen und um jeden Zähler bangen zu müssen", stellte Pfahl bei SPORT1 klar:

"Deswegen sollten wir dringend noch ein paar Punkte holen."

Zu viele Fehler

Teamkollege David Wienczek machte die Fehlerquote als Grund für die Niederlage gegen Flensburg aus: "Wir haben am Anfang zu viele Fehler gemacht, das darf man gegen diese Flensburger einfach nicht machen. Wir waren mit dem Kopf noch in Hannover."

Dort hatte der VfL zuletzt mit 28:33 unglücklich verloren.

Erste Heimpleite für Füchse

Die Füchse Berlin haben im Verfolgerduell mit der HSG Wetzlar ihre erste Heimniederlage in der laufenden Bundesliga-Saison kassiert.

Das Team von Trainer Dagur Sigurdsson unterlag den Hessen am 13. Spieltag mit 27:28 (13:15). Mit nunmehr 18:8 Punkten rutschte Berlin hinter Wetzlar (19:7) auf den vierten Platz ab.

Der isländische Kreisläufer Kari Kristjan Kristjansson, mit sieben Toren der erfolgreichste Werfer, markierte in einer umkämpften Partie rund eine Minute vor Abpfiff den Siegtreffer für Wetzlar.

[kaltura id="0_7njbodmw" class="full_size" title="Flensburg fegt Gummersbach hinweg"]

Weiterlesen