MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Im Würgegriff von Alexander Petersson: Berlins Bartolomiej Jaszka © getty

Den Rhein-Neckar Löwen gelingt im Topspiel der DKB HBL ein Prestigeerfolg gegen die Füchse Berlin. Sie bleiben ungeschlagen.

München - Die Rhein-Neckar Löwen haben im Spitzenspiel der DKB Handball-Bundesliga einen wichtigen Prestigeerfolg gefeiert und die Tabellenführung zurückerobert.

Gegen die Füchse Berlin kamen die Löwen in Mannheim zu einem umkämpften 25:23 (11:11)-Erfolg und sind damit auch nach dem zwölften Spieltag ohne Punktverlust.

Die Berliner bleiben mit 18:6 Punkten weiter auf Rang drei, verlieren die Löwen und Rekordmeister THW Kiel (23:1) aber zunehmend aus den Augen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Hitziger Schlagabtausch

Die Anfangsviertelstunde gehörte klar den Gastgebern, die sich schnell einen Vorsprung von fünf Toren erarbeiteten.

Die Füchse kamen mit zunehmender Spieldauer jedoch immer besser in die Begegnung und glichen noch vor dem Pausenpfiff aus.

Nach dem Wechsel entwickelte sich ein hitziger Schlagabtausch, zahlreiche Spieler wurden in der Schlussphase mit Zeitstrafen belegt, zudem wurden die Trainer beider Mannschaften verwarnt. Am Ende setzte sich das clevere Team der Löwen durch.

Petersson bester Werfer

Bester Werfer bei Rhein-Neckar war Alexander Petersson mit acht Toren, Berlin hatte in Konstantin Igropulo (7) seinen erfolgreichsten Schützen.

Derweil festigte die HSG Wetzlar durch einen 35:25 (18:13)-Sieg gegen Aufsteiger TV 1893 Neuhausen den vierten Platz (17:7).

Überragender Mann auf dem Parkett war Rechtsaußen Tobias Reichmann, der elf Tore zum Erfolg seiner Mannschaft beisteuerte.

FA Göppingen verpasste durch die 25:28 (13:13)-Niederlage bei MT Melsungen die Chance, sich entscheidend von den Abstiegsrängen abzusetzen und liegt mit 9:15 Zählern weiter auf Rang elf. Melsungen verbesserte sich auf den siebten Platz (13:9).

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