Christian Zeitz beendete seine Länderspielkarriere nach Olympia 2008 © getty

Der Rekordmeister feiert nach einem harten Kampf in der Anfangsphase gegen den TuS N-Lübbecke den siebten Sieg in Folge.

München - Rekordmeister THW Kiel hat in der DKB Handball-Bundesliga seinen siebten Sieg in Folge eingefahren.

Titelverteidiger Kiel kam am 11. Spieltag gegen den TuS N-Lübbecke zu einem 30:23 (15:10)-Erfolg und liegt mit 21:1 Punkten einen Zähler hinter den Löwen (22:0), die beim VfL Gummersbach tags zuvor mit 30:28 (12:12) ihren elften Sieg in Serie feierten (STENOGRAMME: 11. Spieltag).

Vor 10250 Zuschauern in Kiel lieferte Lübbecke den Gastgebern in einer temporeichen Anfangsphase einen harten Kampf. Der THW fand erst nach einer Viertelstunde seinen Rhythmus und erspielte sich erstmals einen beruhigenden Vorsprung (10:5) (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Bissige Gäste nach der Pause

Auch nach der Pause präsentierten sich die Gäste bissig und kamen nach wenigen Minuten zum Ausgleich.

"Das war eine Katastrophe", klagte THW-Trainer Alfred Gislason: "Eine Viertelstunde lang haben wir das Handballspielen eingestellt. Die Abwehr packte nicht richtig zu, die Torhüter bekamen nichts zu fassen, und vorne haben wir verworfen."

Erst ab der 47. Minute verschaffte den Kielern eine 4:0-Serie wieder Luft, am Ende stand der klare Sieg.

Der zuletzt angeschlagene Christian Zeitz, Niclas Ekberg und Filip Jicha waren mit jeweils fünf Treffern beste Kieler Schützen. Auch Dennis Wilke und Jens Schöngarth waren für Lübbecke jeweils fünfmal erfolgreich.

Berlin muss kämpfen

Hinter Kiel festigten die Füchse Berlin (18:4) ihren dritten Platz, mussten gegen den TBV Lemgo aber lange kämpfen. In einer spannenden Begegnung fuhr das Team um Nationaltorwart Silvio Heinevetter einen 21:19 (11:13)-Erfolg ein.

Der HSV Hamburg feierte beim weiterhin punktlosen Schlusslicht TuSEM Essen ein 34:26 (17:12) und steht auf Platz fünf. Der SC Magdeburg setzte sich mit 33:25 (14:13) beim TV Grosswallstadt durch.

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