Rückraumspieler Domagoj Duvjnak (M.) ist seit 2009 beim HSV Handball © imago

Das Schwalb-Team holt gegen bissige Flensburger nur ein Remis und hängt im Mittelfeld fest. Kiel fertigt Aufsteiger Minden ab.

München - Remis im Nordderby, klarer Sieg für Kiel, Punktverlust für die Füchse: Im Topspiel der DKB Handball-Bundesliga am Mittwoch haben sich der HSV Hamburg und Vizemeister SG Flensburg-Handewitt 25:25 (14:13) getrennt und sind den Füchsen Berlin damit nicht nähergekommen.

Der Tabellenführer erreichte nach vier Siegen in Folge nur ein 27:27 (15:16) gegen die MT Melsungen, bleibt mit 9:1 Zählern und einem Spiel mehr jedoch vorn (STENOGRAMME: Der 9. Spieltag).

Meister THW Kiel (6:0) gab sich derweil gegen GWD Minden keine Blöße und feierte durch ein ungefährdetes 37:26 (15:10) seinen dritten Saisonsieg (STENOGRAMME: Der 4. Spieltag).

Hens mit sechs Toren

Im hart umkämpften Nordderby überzeugte vor 8.947 Zuschauern unter anderem der zuletzt angeschlagene Kapitän Pascal Hens mit sechs Toren für den HSV (nun 5:3 Punkte).

Beim Meister von 2011, der sich in der Woche für die Champions League qualifiziert hatte, war lediglich Hans Lindberg (7) erfolgreicher.

Schwalb: "Sieg in der Hand"

"Das war ein Schritt in die richtige Richtung, aber wir hätten hier mehr holen müssen", sagte Flensburgs Trainer Ljubomir Vranjes etwas enttäuscht bei SPORT1. Genauso ging es seinem Gegenüber Martin Schwalb: "Wir hatten zum Schluss den Sieg in der Hand. Ich glaube aber, dass man mit dem Punkt leben kann."

Aufseiten der Flensburger (5:1), die nach zwei Siegen zum Saisonstart weiter ungeschlagen sind, trafen Svan Lasse Hansen und Thomas Mogensen (jeweils 7) am häufigsten.

"War auf jeden Fall mehr drin"

"Wir haben uns erhofft, zwei Punkte mitzunehmen - es war auf jeden Fall mehr drin", zeigte sich Flensburgs Steffen Weinhold bei SPORT1 enttäuscht: "Aber über die kompletten 60 Minuten haben Kleinigkeiten gefehlt, deswegen haben wir es nicht geschafft, zwei Punkte zu holen.

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"Eine schwere Partie"

Die Taktik der Gastgeber ging laut Weinhold fast auf.

"Wir wollten dran bleiben und Druck machen. Leider hat es am Ende nicht mehr gereicht. Beide Teams haben den Fokus auf die Abwehr gelegt und aggressiv gespielt - daher war es eine schwere Partie", erklärte der Linkshänder.

Jicha stark bei THW-Sieg

Filip Jicha hieß der überragende Mann beim Triple-Gewinner Kiel: Der tschechische Nationalspieler erzielte ebenso wie der Berliner Sven-Sören Christophersen zehn Tore.

Im vierten Spiel des Abends bezwang der TuS N-Lübbecke den SC Magdeburg durch eine starke zweite Hälfte mit 29:24 (11:12).

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