Martin Kaymer und Marcel Siem (r.)
Marcel Siem (r.) schafft es in Surrey auf Platz 7 © getty

Profigolfer Marcel Siem hat bei der PGA Championship im englischen Surrey erstmals seit Juli 2013 wieder eine Top-Ten-Platzierung geschafft.

Der Ratinger schloss das zweitwichtigste Turnier der Europatour beim Sieg des Nordiren Rory McIlroy mit einer starken 68er-Runde ab und landete mit ingesamt 280 Schlägen auf dem geteilten siebten Platz. Der Mettmanner Martin Kaymer (281) wurde Zwölfter.

Zuletzt war Siem bei den Scottish Open vor gut einem Jahr als Zehnter eine Top-Ten-Platzierung gelungen.

Bei der mit 4,75 Millionen Euro dotierten Veranstaltung zeigten die beiden verbliebenen Deutschen gute Abschlussrunden. Der 33 Jahre alte Siem spielte sechs Birdies und leistete sich nur am 17. und am 9. Loch Bogeys. Kaymer (29) kam auf dem Par-72-Kurs auf fünf Birdies und zwei Bogeys.

Der dritte deutsche Starter Maximilian Kieffer war am Cut gescheitert. "Zu Beginn habe ich mich selbst unter Druck gesetzt, weil ich mit Martin gespielt habe. Schließlich hatte er gerade die Players Championship gewonnen", sagte Siem: "Aber wir sind toll miteinander ausgekommen, und ich habe meinen Rhythmus gefunden."

Sieger McIlroy gelang am Schlusstag eine echte Aufholjagd.

Nach der dritten Runde hatte der 25-Jährige noch sieben Schläge hinter dem Führenden Thomas Björn aus Dänemark gelegen. Während Björn völlig einbrach, alleine am sechsten Loch mit einem Triple-Bogey drei Schläge über Par lag und am Ende nur Dritter wurde, schloss McIlroy mit einer starken 66er-Runde ab. Den zweiten Platz erlang der Ire Shane Lowry.

Der ehemalige Weltranglistenerste McIlroy steht seit Mittwoch auf der Insel noch stärker im Fokus, er hatte seiner Verlobten Caroline Wozniacki, der ehemaligen Nummer eins der Tenniswelt, den Laufpass gegeben. Die Hochzeitseinladungen hatte das Paar bereits verschickt.

"Ich konnte mich auf dem Golfplatz entspannen und genau so spielen, wie ich es wollte", sagte McIlroy.

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