Das Europa-Tour-Turnier auf Madeira ist am Sonntag vom Tod eines Caddies überschattet worden.

Ian McGregor, Begleiter des Schotten Alastair Forsyth, starb, nachdem er auf der Schlussrunde am neunten Loch des Kurses am Clube de Golf do Serra zusammengebrochen war.

Als Todesursache wird ein Herzinfarkt vermutet. McGregor (Simbabwe) wurde nur 52 Jahre alt.

In einem offiziellen Statement drückte die Tour-Organisation der Familie und den Freunden des Verstorbenen ihr tiefes Mitgefühl aus.

In Abstimmung mit den teilnehmenden Spielern und Caddies vor Ort sei aber der Entschluss gefällt worden, das Turnier auf der portugiesischen Insel nach einer Schweigeminute am Sonntagabend fortzusetzen.

Dennoch kritisierten danach auch zahlreiche Spieler den Entschluss.

Die Madeira Open, das 1500. Turnier in der Geschichte der European Tour, war seit Donnerstag immer wieder wegen starken Nebels unterbrochen und daher auf 36 Löcher verkürzt worden.

Bernd Ritthammer kam als einziger deutscher Starter auf dem Par-72-Kurs auf eine 75 und scheiterte auf dem geteilten 73. Rang am Cut.

Den Sieg und die Prämie von 100.000 Euro sicherte sich der Engländer Daniel Brooks im Stechen am ersten Extraloch gegen den Schotten Scott Henry. Beide hatten nach zwei Runden 135 Schläge auf dem Konto.

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