Der Deutsche Martin Kaymer war einst die Nummer eins der Welt © getty

Martin Kaymer hat die Chance auf seinem ersten Sieg auf der PGA-Tour seit November 2011 gewahrt.

Der 29-Jährige verlor am dritten Tag der Players Championship in Ponte Vedra Beach/Florida zwar seine alleinige Führung, geht allerdings gleichauf mit Jordan Spieth (USA) auf die Finalrunde. Der Gewinner des "fünften Majors" erhält 1,8 Millionen Dollar (ca. 1,3 Millionen Euro).

"Heute war es schwer. Es hat sich ein bisschen wie beim Ryder Cup angefühlt", sagte Kaymer, der auf dem Par-72-Kurs 72 Schläge benötigte und mit einer 204 (63+69+72) gleichauf mit Spieth (67+66+71) liegt: "Wenn man versucht, ein großes Turnier zu gewinnen, ist das meistens in Amerika. Daher bin ich immer der Fremde."

Kaymer unterlief am letzten Loch eines von zwei Bogeys. Der 29-Jährige gab so die alleinige Führung noch aus der Hand, die er zum Auftakt mit einem Platzrekord erobert hatte.

Hinter dem Spitzenduo folgen der Spanier Sergio Garcia und der Australier John Senden mit bereits drei Schlägen Rückstand.

Im Rennen um Platz eins der Weltrangliste darf der verletzt pausierende Superstar Tiger Woods (USA) derweil auf weitere Wochen an der Spitze hoffen. Der Ranglistenzweite Adam Scott (Australien) belegt derzeit lediglich Rang 28. Er müsste das Turnier als 16. beenden, um Woods vom Thron zu stoßen.

Der Schwede Henrik Stenson, US-Masterssieger Bubba Watson und Matt Kuchar (beide USA) teilen sich mit 211 Schlägen den 13. Platz.

Die besten Chancen aus diesem Trio hat Stenson, der Sechster werden müsste. Watson würde seinen Ryder-Cup-Kollegen Woods ablösen, wenn er mindestens Zweiter wird. Nur der Sieg bei dem Zehn-Millionen-Dollar-Turnier würde dagegen Kuchar auf den Thron hieven.

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