Martin Kaymer fiel in Charlotte zurück © getty

Der ehemalige Weltranglistenerste Martin Kaymer hat beim US-Golfturnier in Charlotte/North Carolina mit einer schwachen Schlussrunde die Chance auf seine erste Top-10-Platzierung seit einem halben Jahr vergeben.

Der 29-Jährige aus Mettmann spielte auf dem Par-72-Kurs eine 75 und belegte mit 283 Schlägen nur den geteilten 18. Platz.

Der Sieg bei der mit 6,9 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung ging an US-Profi J.B. Holmes, der 274 Schläge benötigte.

Hinter dem ehemaligen Ryder-Cup-Spieler, der zwei Gehirnoperationen hinter sich hat, platzierten sich seine US-Landsleute Jim Furyk (275) und Martin Flores (276).

Während Longhitter Holmes für seinen dritten Triumph auf der Tour 1,242 Millionen Dollar kassierte, durfte sich Kaymer mit 89.976 Dollar trösten.

Enttäuschend verlief der Schlusstag für Phil Mickelson. Der dreimalige US-Masterssieger, der am Samstag mit einer 63er-Runde bis auf Platz drei vorgerückt war, fiel mit einer 76 und insgesamt 281 Schlägen auf Platz elf zurück.

Damit lag der Kalifornier einen Schlag hinter dem achtplatzierten Nordiren Rory McIlroy, der damit zweitbester Europäer hinter US-Open-Sieger Justin Rose aus England (5. mit 278 Schlägen) war.

Martin Kaymer gelangen auf der vierten Runde zwei Birdies, diesen standen aber fünf Bogeys gegenüber.

Vor dem letzten Tag war der einzige deutsche Teilnehmer noch Siebter gewesen. Der US-PGA-Champion von 2010 läuft seit Monaten seiner Bestform und entsprechenden Ergebnissen hinterher.

Zuletzt war der Rheinländer Anfang November 2013 beim Turnier im chinesischen Schanghai unter die besten 10 gekommen.

Sein letzter Sieg bei einem Tour-Turnier datiert von November 2011 bei der World Golf Championship in Shanghai.

Hier gibt es alles zum Golf

Weiterlesen