Johnson (l.) gewann im Jahr 2007 das US-Masters © getty

Tiger Woods hat seinen sechsten "Heimsieg" im kalifornischen Thousand Oaks verpasst.

Der 14-malige Major-Gewinner musste sich bei der von ihm initiierten World Challenge im Sherwood Country Club am ersten Extra-Loch des Stechens seinem US-Landsmann Zach Johnson geschlagen geben.

Beide Spieler hatten für die 72 Löcher 275 Schläge benötigt.

Der ehemalige US-Masterssieger Johnson belohnte sich damit für seine Aufholjagd.

Acht Löcher vor Schluss hatte er noch einen Rückstand von vier Schlägen auf Woods.

Im Stechen an Loch 18 (Par 4) reichte ihm ein Par, während Woods den Par-Putt aus rund eineinhalb Metern vorbeischob.

Lohn für Johnson war ein Scheck über 1,0 Millionen Dollar und der Sprung auf Platz neun in der von Woods weiter angeführten Weltrangliste.

"Was er gemacht hat, war sehr eindrucksvoll", sagte Tiger Woods voller Anerkennung, "er hat mich noch gepackt."

Bei der 14. und letzten Austragung des Turniers vor dem Umzug nach Florida sah Woods schon wie der klare Sieger aus.

Erst zum vierten Mal in seiner großartigen Karriere ging Woods nicht als Sieger vom Platz, wenn er mit zwei Schlägen Vorsprung auf die Schlussrunde gegangen war.

Zach Johnson musste nach dem Finale erst einmal kräftig durchatmen. "Das war ein bisschen zu dramatisch für mich", sagte der 36-Jährige aus Iowa.

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