US-Golfprofi Jason Dufner hat die 95. PGA Championship gewonnen und den ersten Major-Titel seiner Karriere gefeiert.

Der 36-Jährige triumphierte in Rochester/New York mit insgesamt 270 Schlägen vor seinem amerikanischen Landsmann Jim Furyk (272), für den Erfolg kassierte Dufner den Siegerscheck in Höhe von umgerechnet rund 1,1 Millionen Euro. Deutschlands Golfstar Martin Kaymer aus Mettmann (283) musste sich auf dem geteilten 33. Platz mit 29.000 Euro begnügen.

"Es ist ein großartiges Gefühl, endlich einmal zu gewinnen. Ich kann kaum glauben, dass es mir gelungen ist. Das fühlt sich richtig, richtig gut an. Es ist einfach großartig", sagte der Sieger.

Dufner, der beim letzten Masters des Jahres vor zwei Jahren auf den letzten vier Löchern einen Vorsprung von vier Schlägen verspielt hatte, holte sich den Sieg auf der abschließenden Runde des Par-70-Kurses mit einer 68. Der vor dem Schlusstag führende Furyk (71) hatte das Nachsehen. Der 43-Jährige wartet seit mittlerweile drei Jahren auf einen Titel.

Kaymer spielte zum Abschluss eine ausgezeichnete 69 und arbeitete sich nach der völlig verkorksten dritten Runde (78) im Klassement wieder etwas nach vorn. Der 28-Jährige hatte nach zwei 68er Runden zum Auftakt am "Moving Day" alle Chancen auf eine vordere Platzierung verspielt. Am Sonntag gelang ihm ein Eagle, dazu fünf Birdies. Ein Bogey, ein Doppel-Bogey und ein Triple-Bogey verhinderten aber ein besseres Ergebnis.

Am Ende lag Kaymer immerhin noch vor dem Weltranglistenersten Tiger Woods (USA). Der Star der Golfszene landete mit 284 Schlägen auf dem geteilten 40. Rang.

Hinter Dufner und Furyk belegten Henrik Stenson (273) und Jonas Blixt (274) die Plätze drei und vier. Das Duo verpasste es, erstmals einen Major-Titel nach Schweden zu holen.

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