Deutschlands Golfstar Martin Kaymer hat bei der PGA Championship in Rochester/New York die Chance auf eine Top-Platzierung verspielt.

Der 28-Jährige aus Mettmann leistete sich auf der dritten Runde des Par-70-Kurses eine 78 und rutschte mit insgesamt 214 Schlägen im Klassement vom neunten auf den geteilten 48. Platz ab. Neuer Spitzenreiter ist Jim Furyk (USA/201).

Kaymer war mit zwei 68er Runden in das letzte Major-Turnier des Jahres gestartet und hatte beste Aussichten auf ein Top-10-Ergebnis, brachte sich am "Moving Day" aber um seinen Lohn.

Dem früheren Weltranglistenersten unterliefen acht Bogeys, dazu ein Triple-Bogey. Auch drei Birdies konnten den Sieger von 2010 nicht mehr retten. Marcel Siem (Ratingen) war nach zwei Runden am Cut gescheitert.

Wie Kaymer ist auch der Weltranglistenerste Tiger Woods endgültig raus aus dem Rennen um eine vordere Platzierung. Nach einer 73 steht der US-Golfstar gleichauf mit dem Deutschen bei 214 Schlägen.

Furyk setzte sich an die Spitze, da sein vor der dritten Runde führender Landsmann Jason Dufner nach seiner sensationellen 63 vom Freitag diesmal über Par blieb (71).

Mit 202 Schlägen liegt Dufner aber dicht hinter Furyk, ebenfalls in Lauerstellung liegen Henrik Stenson (203) und Jonas Blixt (204). Das Duo kämpft un den ersten Major-Titel für einen Schweden.

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