Der deutsche Golfstar Martin Kaymer hat seine Premiere als vollwertiges Mitglied der US-Tour völlig verpatzt.

Der 28-Jährige aus Mettmann lag bei der Phoenix Open in Scottsdale nach 16 gespielten Löchern auf dem Par-71-Platz drei Schläge über Par, ehe die Dunkelheit zum vorzeitigen Abbruch der Runde führte. Kaymer, der seinen US-Wohnsitz in Phoenix hat, lag bei seinem Heimspiel damit gemeinsam mit fünf weiteren Spielern am Ende des 132-köpfigen Feldes.

Der Rheinländer hatte sich im vergangenen Jahr entschlossen, die US-Tourkarte anzunehmen und eine Mindestanzahl an Turnieren in den USA zu absolvieren. In Scottsdale begann sein Arbeitstag denkbar schlecht mit einem Doppel-Bogey und einem Bogey. Nach fünf weiteren Bogeys bei ebenso vielen Birdies lag er beim Abbruch drei Schläge über Platzstandard.

Kaymers Rückstand auf die Spitze betrug bereits 14 Schläge. Dort zündete der zweimalige Turniersieger Phil Mickelson ein Birdie-Feuerwerk ab. Bei seinem 23. Auftritt auf dem TPC Scottsdale blieb der dreimalige US-Masterssieger an elf Löchern unter Standard und kam mit einer 60 ins Klubhaus. Mit vier Schlägen Rückstand folgten fünf Konkurrenten, darunter der Ire Padraig Harrington, der nach einer Laser-Augenoperation offenbar wieder zielsicherer agierte.

Die Phoenix Open sind mit 6,2 Millionen Dollar dotiert, der Sieger erhält 1,098 Millionen.

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