Die beiden deutschen Golfprofis Marcel Siem und Martin Kaymer haben sich mit starken Schlussrunden bei der PGA Championship im britischen Wentworth nach vorne gekämpft.

Der Ratinger Siem erwischte mit einem Hole-in-One am zweiten Loch, seinem ersten auf der Tour, einen Traumstart, verspielte mit drei Bogeys auf der zweiten Kurs-Hälfte aber den möglichen Sprung unter die Top 5. Mit einer 69 auf dem Par-72-Kurs und insgesamt 283 Schlägen landete Siem auf dem geteilten siebten Rang.

Auch Kaymer (Mettmann), der sechs Birdies, aber auch einen Bogey und sogar einen Doppel-Bogey verbuchte, verbesserte sich bei der mit 4,5 Millionen Euro dotierten Veranstaltung mit einer 69 und 285 Schlägen um zehn Positionen auf den geteilten 15. Platz. Der dritte deutsche Starter, Alex Cejka, legte am Schlusstag mit einer 71 zwar auch noch einmal zu, mit 292 Schlägen musste sich der Münchner am Ende aber mit dem geteilten 49. Rang begnügen.

Den Siegerscheck über 750.000 Euro holte sich der Weltranglistenzweite Luke Donald (England) mit einer abschließenden 68 und 273 Schlägen insgesamt vor seinem Landsmann Justin Rose und Paul Lawrie (Schottland/beide 277). Donald übernimmt nach diesem Triumph am Montag wieder die Führung in der Weltrangliste von Rory McIlroy. Der Nordire, seit dem 6. Mai die Nummer eins der Welt, war in Wentworth am Freitag nach zwei Runden am Cut gescheitert.

Weiterlesen