Martin Kaymer hat beim Triumph von US-Profi Matt Kuchar bei der mit 9,5 Millionen Dollar dotierten Players Championship Platz 15 belegt.

Der 27-Jährige aus Mettmann spielte auf dem berühmten TPC Sawgrass in Ponte Vedra/Florida (Par 72) am Schlusstag trotz eines Stolperstarts eine 71 und hatte nach vier Runden 283 Schläge auf dem Konto.

Lohn für Kaymer, der in der Weltrangliste von Platz acht auf neun abrutschte, waren 137.987 Dollar (107.000 Euro).

Nach einem Bogey an der 1 folgte an Loch 5 sogar ein Doppel-Bogey, doch mit insgeamt vier Birdies rettete Deutschlands bester Golfer seine Runde.

Den Siegerscheck über umgerechnet 1,32 Millionen Euro sicherte sich Matt Kuchar. Der 33-Jährige schloss das Turnier mit einer 70 ab und hatte mit 275 Schlägen zwei Vorsprung auf ein Verfolger-Quartett mit seinen US-Landsleuten Ben Curtis, Rickie Fowler und Zach Johnson sowie dem Schotten Martin Laird.

Für Kuchar war es der größte Karriere-Erfolg und der vierte insgesamt auf der US-Tour.

"Das haut mich um. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl", sagte Kuchar, der nach seinem letzten Putt in den Kreis seiner Familie eintauchte. Ehefrau Sybi, die Kinder Cameron und Carson sowie die Eltern und zahlreiche Freunde feierten ihren Helden.

Nicht nach Feiern war Superstar Tiger Woods zumute. Der 36 Jahre alte Kalifornier kam mit 287 Schlägen nur auf den 40. Platz und forderte anschließend harte Strafen für die "Schnecken" auf dem Platz.

Der 14-malige Major-Gewinner forderte von der Tour, die langsamen Spieler mit Strafschlägen zu belegen. "Schläge sind Geld, wir sind auf der Tour viel langsamer geworden", schimpfte Woods.

Wie Woods verfehlte auch Luke Donald sein Ziel in Ponte Vedra. Der Engländer kam mit 279 Schlägen auf den sechsten Platz.

Donald hätte alleiniger Vierter werden müssen, um den am Cut gescheiterten US-Open-Sieger Rory McIlroy (Nordirland) wieder von Platz eins der Weltrangliste zu verdrängen.

Kuchar machte im Ranking mit seinem Triumph elf Plätze gut und wird seit Montag als Nummer fünf geführt.

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