Gewichtheber Matthias Steiner hat übersteigerte Ambitionen für seinen Unfall bei den Olympischen Spielen in London ausgemacht.

"Die Chance, die Hantel noch einmal nach oben zu bringen, war so gut wie gar nicht da. Es war blinder Ehrgeiz", sagte der Peking-Olympiasieger in der Dezemberausgabe des Magazins "LOOX".

In London war Steiner im zweiten Versuch des Reißens die 196 kg schwere Hantel in den Nacken gefallen. Danach hatte er den Wettkampf aufgegeben.

Auch drei Monate danach laboriert der 30-Jährige noch an den Folgen des Unfalls.

"Allerdings weniger im Nacken, sondern vorn im Brustbein. Dort wurde alles gequetscht", sagte Steiner. Es handele sich aber nicht um bleibende Schäden.

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