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Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli ist für den WM-Erfolg kein Weg zu weit. Der 56-Jährige pilgerte nach einem Training der Azzurri mit seinen engsten Mitarbeitern von Coverciano fünf Kilometer zu Fuß nach Fiesole.

Ziel der zehnköpfigen Gruppe war die Abtei des Heiligen Dominikus aus dem 16. Jahrhundert. Dies berichtete die römische Tageszeitung "Il Messaggero".

"Prandelli verzichtet nicht auf sein Ritual in Hinblick auf die Abfahrt nach Rio", schrieb das Blatt.

Nach dem Besuch der Abtei kehrten Prandelli und sein Trainerstab auf dem teils sehr steilen Weg spät abends auch zu Fuß nach Coverciano zurück. Dort bereiten sich die Italiener derzeit auf das Turnier in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) vor.

Prandelli, gebürtiger Lombarde, ist für seinen Glauben bekannt. Bei der EM 2012 in Polen pilgerte er aus Dankbarkeit für die Erfolge des Teams mitten in der Nacht stundenlang zu Klöstern vor den Toren Krakaus. Dabei hatte ihn ebenfalls das gesamte Trainerteam begleitet.

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