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Zwei Wochen vor Anpfiff der Weltmeisterschaft hat Brasiliens Idol Ronaldo mit einem Rundumschlag erneut für Aufsehen gesorgt.

Der WM-Botschafter des lokalen Organisationskomitees kritisierte sowohl die Regierung wegen abgespeckter Bau-Projekte, als auch gewalttätige Demonstranten.

Von dem angekündigten Vermächtnis mit Flughäfen und städtischer Mobilität würde "nur 30 Prozent" für die WM bereit stehen, klagte der 37-Jährige in einer öffentlichen Fragestunde der Tageszeitung "Folha de S. Paulo".

Das läge vor allem an der Planungs-Unfähigkeit der Regierung, die seit der WM-Vergabe 2007 genug Zeit gehabt habe, "alles Versprochene rechtzeitig hinzustellen".

Deshalb seien auch die landesweiten Proteste legitim. Für maskierte Unruhestifter bei den Demonstrationen hat der WM-Rekordtorjäger jedoch kein Verständnis. "Was ich über die Vandalen denke? Mit dem Knüppel drauf einschlagen und runter von der Straße", ereiferte sich der Weltmeister von 1994 und 2002.

Nach gut zweieinhalb Jahren Propaganda-Arbeit für die WM-Macher freue sich der dreimalige Weltfußballer dennoch auf eine "brillante, wunderbare WM" mit hohem Spielniveau und totaler Unterstützung des Volkes für die Selecao. Zudem prophezeit "O Fenomeno" ein Finale Brasilien gegen Deutschland.

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