Mit Unverständnis hat Brasiliens früherer Staatspräsident Luiz Inacio Lula da Silva auf die anhaltende Kritik an den Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaft reagiert.

"Es wird noch einige Jahrhunderte dauern, bis wir zu einem Deutschland werden", sagte der populäre Politiker und sprach sich damit gegen Vergleiche mit früheren WM-Gastgeberländer aus.

Der 68-Jährige, von 2003 bis 2010 Staatsoberhaupt Brasiliens, sagte bei einem Vortrag auf einer Unternehmer-Veranstaltung in Sao Paulo weiter: "Zuerst hieß es, wir hätten keine Stadien. Aber die Stadien sind jetzt fertig. Dann sollten die Bauten für die Mobilität nicht fertig werden, aber auch hier steht die Mehrzahl schon. Eine Brücke oder ein Viadukt ist vielleicht noch nicht übergeben worden."

Lula, einer der großen Fürsprecher von Brasiliens WM-Bewerbung, erinnerte auch daran, dass sein Land 2007 mit Stolz auf den Zuschlag für die WM-Gastgeberrolle reagiert habe, heute höre er aber nur , dass "alles schlecht" sei.

Dennoch forderte er seine Landsleute auf, Brasilien "mit Freude und einer Mischung der Rassen" den ausländischen Gästen zu präsentieren.

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