Im Zuge der Streikwelle sorgten am Mittwoch die Busfahrer und -schaffner in vier Großstädten Brasiliens, darunter die WM-Spielorte Salvador und Rio de Janeiro, für Verkehrschaos.

Wie auch in Sao Luis und Florianopolis forderten die Angestellten mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen.

In Rio, wo am 13. Juli das Finale der WM stattfindet, lief um Mitternacht der bereits dritte Streik in Folge an. Rund 18.000 Passagiere waren vom 24-stündigen Ausstand direkt betroffen.

In Salvador, wo die deutsche Elf am 16. Juni gegen Portugal ins Turnier startet, blieben am dritten Tag in Folge die Busse in den Garagen. Kleinbusse und Motorrad-Taxis sorgen für Entlastung im Nahverkehr.

Derweil hat ein Gericht die Streikkasse der Busfahrer-Gewerkschaft blockiert und eine Bußstrafe ausgesprochen, falls nicht ein Minimum an Fahrzeugen den Betrieb wieder aufnähme.

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