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Der brasilianische Nationalspieler Rafinha vom deutschen Rekordmeister Bayern München kann sich möglicherweise doch noch Hoffnungen auf eine Teilnahme an der WM in seinem Heimatland machen.

Auslöser für die im Vorbereitungscamp der Selecao kursierenden Gerüchte ist eine angeblich erneut aufgebrochene Muskelverletzung bei Rechtsverteidiger Maicon.

Der 32-Jährige hatte von Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari ursprünglich den Vorzug vor Rafinha erhalten.

Weitere Untersuchungen sollen nun Aufschluss über das genaue Ausmaß der Blessur bei Maicon gaben.

Am Mittwochnachmittag erklärte Fitnesstrainer Paulo Paixao dazu auf die SPORT1-Nachfrage: "Er hat heute das Training bestritten. Er macht das, was alle machen - innerhalb seiner Möglichkeiten."

Mannschaftsarzt Jose Luiz Runco ergänzte: "Alle befinden sich in der Verfassung, innerhalb eines Programms trainieren zu können."

Gleichwohl könne es noch Veränderungen geben und Spieler gestrichen werden: "Im Jahr 2002 war das der Fall mit Emerson."

Der ehemalige Spieler von Bayer Leverkusen, damals in Diensten des AS Rom, hatte bei der WM in Japan und Südkorea als Kapitän der Selecao auflaufen sollen, brach sich aber in einem Trainingsspiel kurz vor Turnierstart den Arm.

Rafinha, der sich seit der Bekanntgabe des Kaders auf Abruf bereithält und derzeit mit Freunden und Familie in Brasilien weilt, darf demnach noch hoffen - und wäre nach Dante der zweite Bayern-Profi in Brasiliens WM-Aufgebot.

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