Der französische Mannschaftsbus der WM 2010 wurde medienwirksam zerstört © getty

Der französische Verband FFF hat eine Kopie des Mannschaftsbusses der Weltmeisterschaft 2010 zerstört.

Damit wollte man den "Geist von Knysna", dem Ort des Quartiers in Südafrika, vertreiben, hieß es.

Frankreich war bei der WM auf unrühmlichste Art und Weise bereits in der Vorrunde ausgeschieden.

Unter anderem hatte Nicolas Anelka den damaligen Nationaltrainer Raymond Domnech heftig kritisiert. Die Mannschaft verweigerte in der Folge ein Training unter dem Coach und verfasste eine Presseerklärung, die in französischen Medien abgedruckt wurde.

Mehrere Spieler wie Anelka, Franck Ribery (Bayern München) oder der damalige Kapitän Patrice Evra (Manchester United) wurde bestraft, einige Funktionäre traten zurück.

Die Querelen gingen als Fiasko von Knysna in die Geschichte ein.

Bei der WM 2014 in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) trifft Frankreich in der Gruppe E auf Schweiz, Ecuador und Honduras (SERVICE: Der WM-Tabellenrechner).

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