Begleitet von Protesten hat die brasilianische Nationalmannschaft am Montag ihr WM-Trainingsquartier in Teresopolis bezogen.

Neymar und Co. reisten aus dem rund 90 km entfernten Rio de Janeiro per Bus an, nachdem die Abfahrt des Fahrzeugs vom Flughafen der Metropole von rund 200 Demonstranten behindert worden war.

Die Gruppe bestand größtenteils aus Lehrern, die sich seit dem 12. Mai im Streik befinden.

Die Demonstranten hefteten Aufkleber mit dem Spruch "Nao vai ter Copa" ("Es wird keine WM geben") an den Mannschaftsbus der Selecao und riefen: "Ihr könnt es ruhig glauben, Erzieher sind mehr wert als Neymar."

Bei der Ankunft in Teresopolis wurde der Tross jedoch mehrheitlich mit Jubel empfangen. An den ersten beiden Tagen stehen die Medizin-Checks der Spieler an.

Erst für Mittwoch ist die erste Trainingseinheit angesetzt, dann auch mit Marcelo, der wegen des Champions-League-Finales mit Real Madrid verspätet anreisen durfte.

Vor dem WM-Eröffnungsspiel am 12. Juni gegen Kroatien testet der Gastgeber noch am 3. Juni gegen Panama und am 6. Juni gegen Serbien.

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