In Sao Paulo steht der Verkehr momentan oft still © getty

Brasiliens Metropole Sao Paulo hat 22 Tage vor dem Eröffnungsspiel der WM das zweite Verkehrschaos innerhalb von 24 Stunden erlebt.

Gleich bei fünf der für den städtischen Busbetrieb zuständigen Privatfirmen standen die Fahrzeuge still, der Rekordstau vom Dienstag mit 261 Kilometern wiederholte sich allerdings nicht. Am 12. Juni stehen sich hier der Ausrichter und Kroatien gegenüber.

Nachdem vor zwei Tagen bereits fünf Busse in Flammen aufgegangen waren, sorgten am Mittwoch allerdings bewaffnete Banden, die Fahrgäste und Fahrer zum Aussteigen zwangen, für Unruhe.

Am Donnerstag sollte der Fahrbetrieb ohne Störungen wieder aufgenommen werden, während sich die Streikführer auf Drängen der Bus-Unternehmer mit Sao Paulos Bürgermeister Fernando Haddad als Vermittler zu Verhandlungen trafen. Es geht vor allem um eine Aufwertung der schon ausgehandelten zehn Prozent Gehaltserhöhung.

Neuer Ärger drohte aber trotzdem: Die Obdachlosen-Bewegung MTST kündigte einen Protestmarsch an, der den Verkehr in der Millionen-Stadt erneut lahmlegen sollte.

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