Dr. Felix Brych ist seit 2004 Bundesliga-Schiedsrichter © getty

Der deutsche WM-Schiedsrichter Felix Brych sieht seinen groben Fehler beim Phantomtor von Stefan Kießling mittlerweile als wichtige Erfahrung vor der Endrunde in Brasilien vom 12. Juni bis 13. Juli an.

"Das war natürlich ein negatives Erlebnis, aber es war auch wichtig. Es war nicht schön, aber wertvoll. Es hat gezeigt, dass wir im Gespann ein paar Schrauben anziehen müssen - und das haben wir gemacht", sagte der 38-Jährige am Montag.

Der Münchner wird gemeinsam mit seinen Assistenten Mark Bosch und Stefan Lupp bereits am 31. Mai nach Brasilien reisen.

Sie gehören zu den 25 Schiedsrichter-Teams, die vom Weltverband FIFA für die WM nominiert wurden. Die Referees wohnen während der Endrunde in Rio de Janeiro.

Brych trainiert mittlerweile sechsmal pro Woche, um auf die Belastungen vorbereitet zu sein.

"Körperlich wird uns alles abverlangt", betonte der Jurist, der beim Bayerischen Fußball-Verband (BFV) als Teilzeitkraft beschäftigt ist.

Dass die WM-Schiedsrichter bei der Endrunde auf die Torlinientechnik zurückgreifen können, sieht Brych positiv.

"Ob ich deshalb entspannter ins Spiel gehe, das weiß ich nicht", sagte der Schiedsrichter: "Aber ich finde es gut, dass wir in diesem Bereich Hilfe haben."

DATENCENTER: Der Spielplan der WM 2014

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